Super CCD


Beim SuperCCD-Chip sind die lichtempfindlichen Zellen achteckig und in wabenförmiger Struktur angebracht.


Der SuperCCD-Chip ist eine von Fujifilm entwickelte Sonderform eines CCD-Chips. Im Vergleich zu diesen herkömmlichen Erfassungs-Chips der Digitalkameras ergeben sich signifikante Unterschiede:
Während bei der herkömmlichen Technik die lichtempfindlichen Elemente rechteckig geformt sind, weisen die Elemente des SuperCCDs eine achteckige Struktur auf. Sie sind außerdem wabenförmig - also leicht zueinander versetzt - auf dem Chip angebracht, bei einem normalen CCD sind sie dagegen in gleichen horizonalen und vertikalen Abständen auf dem Chip zu finden.
Diese veränderte Struktur soll laut Fujifilm deutliche Vorteile bei der digitalen Bilderfassung bieten. Zum einen sind die einzelnen CCD-Elemente durch die achteckige Form größer als bei herkömmlichen CCDs und damit auch lichtempfindlicher. Dadurch wird das Rauschverhalten des Chips verbessert, was ebenfalls der Bildqualität zugute kommt. Zum anderen ergeben sich durch die wabenförmige Struktur Vorteile bei der Farbinterpolation des Fotos, weil für die Berechnung der Gesamtfarbinformation eines Bildpunktes die "passenderen" roten, grünen oder blauen Einzelinformationen zur Verfügung stehen. Dies gilt speziell für horizontale und vertikale Linien innerhalb des Motivs.


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