MyFuji Forum

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  1. #1
    puls ist offline Registrierter Benutzer
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    RAW und die F100FS

    aus Neugierde habe ich mir die Trial Version von HDR Darkroom runtergeladen
    und mit . jpg Bildern ausprobiert
    "verbrannte" Bilder sind damit noch zu retten und sehen nach der Behandlung TOP aus
    richtg belichtete Bilder können schon mal etwas kitschig wirken

    Nun habe ich auch erstmalig bei der F100 die RAW Funktin probiert
    herausgekommen ist eine . RAF Datei, 22,6MB

    Auch die habe ich in´s Darkroom hochgeladen
    einen rechten Unterschied nach einer Darkroom Kur von RAW zu .jpg Bildern kann ich nicht erkennen
    puls

    oder hab ich was falsch gemacht ?
    F20, F31, S602, S100FS, youtube>: maxderalteknochen

  2. #2
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    Ich vermute,du meinst die s100fs. Deine Aussagen sind zu spärlich, um zu beurteilen, ob du etwas falsch gemacht hast, und außerdem kenne ich das genannte Programm nicht. Grundsätzlich ist aber zur Arbeit mit Raw-Dateien zu beachten:

    Wenn du raw-Dateien mit den Aufnahmeeinstellungen der Kamera entwickelst, so wirst du i.d.R. (annähernd) dasselbe Ergebnis erhalten, wie es die direkt in der Kamera erzeugten jpeg's verkörpern. Der Vorteil der RAW-Speicherung liegt aber in dem erheblich größeren Datenumfang, der es dir ermöglicht, in geeigneten Konvertern gewissermaßen noch nachträglich die Kameraeinstellungen zu verändern, wie Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur, Kontrast, Farbe etc.. Mit der Bildbearbeitung funktioniert das nur in sehr viel engeren Grenzen, weil die 8bit-JPEGs nur 256 Helligkeitsstufen je Pixel haben, während eine 12bit-Raw-Datei 4.096 Helligkeitsstufen je Pixel hat.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdate...8Fotografie%29
    Deshalb erhältst du in der RAW-Entwicklung auch bei stärkeren Abweichungen von den Aufnahmeeinstellungen dort noch weiche und feine tonale Verläufe, wo in der jpeg-Bearbeitung längst Tonwertabrisse und deshalb stufige Tonwertverläufe sichtbar werden.

    Außerdem speichert eine Raw-Aufnahme alle Helligkeitsinformationen innerhalb des Dynamikumfangs, den der Sensor bei der gewählten Belichtung einfangen kann. Das führt dazu, dass Farbinformationen, die bei einer sofortigen jpeg-Erzeugung in der Kamera an dem unteren und vor allem dem oberen Ende der Tonwertskala je nach eingestelltem oder programmiertem Kontrast einfach "abgeschnitten" werden und deshalb nicht mehr vorhanden sind, in der Raw-Datei zu einem guten Teil noch vorhanden sind und in der Bildentwicklung genutzt werden können.

    Manche Programme, z. B. Lightroom und vielleicht auch dein getestetes Programm, nutzen die Farbinformationen benachbarter Pixel, um angrenzende ausgefressene Pixel wiederherzustellen. Das ist aber etwas anderes, als wenn die Informationen in den Raw-Dateien noch vorhanden sind.

    Ich hoffe, ich habe das verständlich und auch halbwegs richtig erklärt.

    Besser und genauer hat Michael J. Hußmann (mjh) die Zusammenhänge in diesem Artikel erklärt:
    http://digicam-experts.de/wissen/16
    Geändert von augenwinkel (15.08.2012 um 20:30 Uhr) Grund: überarbeitet nach Lektüre des mjh-Artikels
    schöne grüße vom niederrhein
    augenwinkel

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